Biographien
Natalie Sommer - Die Stimme

Natalie Sommer ist in Wuppertal am 15.06.79 als Natalie Deist geboren. Musik und die Bühne waren immer Ihr Lebensmittelpunkt. Im Bauch ihrer Mutter stand sie bereits auf der Bühne und im Proberaum schlief sie am besten. In der Schule zeigte sie als 6jährige ihre Ballettübungen und in der 5. Klasse performte sie Tina Turner in der Schulaula. Und so ging es fortan weiter. Das Theater, der Dancefloor, die Gesangsbühne – überall fühlte sie sich wohl. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie bei Ursula Becker. Die Jazzsängerin und Dozentin unterrichtete sie von ihrem 14. Lebensjahr an. Bis heute genießt Natalie Sommer die ein oder andere Nachhilfestunde und eine tiefe Freundschaft und Unterstützung ihrer Mentorin. Sie probiert sich in vielen Genres und auf vielen Bühnen aus…
Irgendwann steht fest: Alles soll es sein – ausdrucksstark und tief! Große Musik mit großen Gesten.
Dann traf sie 2007 auf den Pianisten Jens Thomas. Der Komponist und Texter begeistert sie mit seinen wunderbaren Melodien und poetischen Texten. Thomas führt sie ein Stück mehr an sie selbst heran. Dieser alte Charakter des Chansons, vereint mit neuen an Blues und Soul erinnernden Elementen und noch dazu deutschen Texten geben ihr eine neue musikalische Perspektive. Nun arbeiten sie gemeinsam an ihrem Programm der großen Musik und großen Gesten. 2005 lernt Natalie den Gitarristen und späteren Ehemann Daniel Sommer kennen. Er entführt sie in die Welt des Flamencos und der Weltmusik. Auf seiner und Ben Papst (geb. Katzmann) CD „al lado del rio“ singt sie auf traditionell spanische Gitarrenklänge und dem melancholischen Gesang von Jesús Montilla jazzige fills. Durch die Zusammenarbeit mit Ben Papst ergibt sich 2008 ein neues Projekt – „Assembled Moods“ – ein Flamenco, Latin Jazz Programm mit Ben Papst (Gitarre), Mic Ebeling (Kontrabass), Emilio Pavolini (sax.) und Antonius Grützner (perk.) ist ihre zweite Leidenschaft. Die Leichtigkeit und Sinnlichkeit dieser rhythmischen und viel-harmonischen Musik gleichen sie aus. Ein absolutes Kontrastprogramm zu „Natalie Sommer“ mit ihrer leicht melancholischen Mischung aus Hildegard Knef und Sarah Vaughn.
Jens Thomas - Das Klavier

Geboren in eine Familie, die eigentlich mit Musik nicht konkret etwas zu tun hat, oder in der es gar Berufsmusiker gibt, stellte sich sehr schnell heraus, dass Jens sich für die Musik begeisterte. Das Klavier, das sein Vater gekauft hatte, um selbst Klavierunterricht zu nehmen, wurde schnell zum magischen Anziehungspunkt.
Bald, im Alter von etwa 4-5 bekam Jens dann folgerichtig den ersten klassischen Klavierunterricht. Hierbei fiel schnell auf, dass Noten nicht unbedingt seine Sache waren und er die Stücke, die ihm vorgespielt wurden zumindest ungefähr aus dem Kopf rasch nachspielen konnte. Dies führte auch dazu, dass die Klavierlehrerin das ein oder andere Mal gewechselt wurde. Glücklicherweise kam es aber nie dazu, dass Jens die Lust an der Musik verlor.
Im Alter von 11 Jahren bekam er schließlich Unterricht bei Katja Sonntag, Meisterschülerin von Susanne Achilles aus Essen. Sie erkannte schnell, wie wichtig es war, dass Jens seine ersten eigenen kleineren Stücke erst einmal zum Besten gab, bevor man zur Normalität des Unterrichts kam. Etwas später begann die Zeit des Songschreibens und schon mit ca. 16 schrieb Jens diverse Stücke, meist Pop-Balladen, die dann von talentierteren Sängerinnen in der Schule interpretiert wurden. Hier zeigte sich dann auch seine Vorliebe für Background-Gesang, die sich in mehreren Arrangements dieser Art, von populären und eigenen Songs niederschlug. Erste Erfahrungen im Tonstudio ließen schließlich spätestens den Gedanken reifen, Musiker zu werden, wobei sein Credo stets lautet, dass man Musiker schwer werden kann, es vielmehr sein muss.
Es folgten eigene Kompositionen zu Theaterstücken „Ein Sommernachtstraum“ arrangiert für z. T. sieben Instrumente oder auch eine Eigeninterpretation von Weils „Dreigroschenoper-Musik“. Beeinflusst von Chopin, Schumann und Mendelssohn komponierte Jens schließlich seine ersten 3 Klavierwalzer und zwei Kunstlieder, die z. T. von befreundeten Sängern der Rheinoper Düsseldorf interpretiert wurden. Neben Engagements in Coverbands (darunter die bekannte Krefelder Coverband Sick’s Pack) ist er mittlerweile im Chanson zu Hause. Hierhin führte ihn der Weg über Jazz-Standards und die Schlager-Musik der 30er und 40er Jahre. Mit Sängerin Natalie Sommer, die er eher zufällig kennenlernte, hat Jens nun die ideale Partnerin gefunden, um seine Tätigkeit als Songwriter weiterzuführen und die gemeinsame Musik einem möglichst breiten Publikum zugängig zu machen. Besser viel Lärm um die Musik, als Viel Lärm um Nichts.
